
ROCKER CONSTRUCTION
Es gibt kaum einen Hersteller, der nicht rasch vor Saisonbeginn noch schnell die Vorspannung des einen oder anderen Modells umdreht, um auf den Zug aufzuspringen. Doch das ist nicht der Völkl Weg! Die Form folgt der Funktion und der Einsatzbereich entscheidet über Camber oder Rocker Vorspannung und den Grad derselben.

01_DURCHGÄNGIG RUNDER SHAPE
Eine runde Biegelinie mit einem gleichmäßigen Bug gibt vollen Kantenkontakt. Sie garantiert eine gleichmäßige Kraftübertragung und gewährt optimale Steuerpräzision auch bei hohem Tempo.

02_3-SECTION FLEX
Vorne etwas härter, medium in der Mitte und
weicher im Heck. In der Frontpartie muss sich der Ski nicht so stark durchbiegen – der Rocker-Shape genügt, um präzise im Powder zu manövrieren. Die härtere Bauweise verhindert das „Überflexen“, so dass der Ski selbst bei schwierigen Bedingungen leicht zu lenken ist. Der weichere Flex im Tail macht den Ski zudem wendiger.

03_ROCKER-SPEZIFISCHE SIDECUTS
Je nach Ski und Einsatzzweck sind die Seitenzüge auf den Rocker Shape angepasst. Die Abstimmung der beiden Komponenten verstärkt die jeweiligen Fahreigenschaften: von Deep-Powder- Charakteristik über Big-Mountain- und Speed-Setup bis hin zu Freesstyle-spezifisch und Mega- Vielseitigkeit.

04_NIEDRIGER TIP_SHAPE
Je ausgeprägter der Rocker, desto flacher die Skispitze. Um mit der Nase aus dem tiefen Schnee zu kommen, hilft das Rocker Profil. Die Schaufeln von Kuro, Gotama und Bridge sind daher sehr flach, was weniger Schneewiderstand bedeutet und alle drei besonders schnell macht.
